Ein
ICC-Profil oder
ICM-Profil beschreibt die
Größe
des Farbraums, auch
Gamut, den ein bestimmtes Gerät (Scanner, Digitale Kamera, Monitor,
Drucker) hat, und wie
dieses Gerät die Farben darin abbildet.
Ohne
ICC-Profil interpretiert jedes Gerät die Farben
anders.
Wenn der Quellfarbraum eines Bildes bekannt ist, oder es einen
Arbeitsfarbraum wie z.B.
AdobeRGB oder
sRGB eingebettet hat, kann das
Farbmanagementsystem
mit Hilfe der vorhandenen ICC-Profile die Farben intern so
umrechnen, dass sie
im Ausdruck genauso aussehen wie das Original bzw. das Abbild auf dem Monitor.
Farben, die der Drucker evtl.
nicht darstellen kann werden, je nach
der Art der Umrechnung (dem
Rendering Intent), derart
verschoben, dass sie möglichst
nah am Original sind.
Es gibt
keinen Unterschied zwischen einem ICM- (Image Color Matching profile) und ICC-Profil bis auf die Endung der Datei. Üblich ist heute die Bezeichnung ICC-Profil.
Die
Farbprofile, die wir Ihnen anbieten, werden
immer individuell
für Sie erstellt, da kein Gerät dem anderen zu 100% gleicht. Deshalb
müssen Sie für Ihren Drucker ein
Testchart / Target ausdrucken, das wir dann
mit einem professionellen Messgerät (einem
Spektralfotometer) und dazugehöriger Software
zur Profilerstellung
ausmessen.
Auch ist jede Papiersorte anders. Glänzende Papiere haben in der Regel einen grösseren
Farbumfang als matte oder als ganz einfaches 80g Papier. Aus diesem Grund brauchen Sie für
jede Papiersorte einer Firma ein separates ICC-Profil.
Grundsätzlich gilt:
Je mehr Farbfelder, desto präziser und genauer sind die Ergebnisse. Wobei Sie kein 4096 Testchart für Ihren 69 Euro Drucker benötigen. Aber auch bei den einfachen Druckern profitieren Sie von einem individuellem Profil von uns.
Wie kompliziert ist das ganze?
Für den
Ausdruck der
Testcharts, die für die Erstellung ihrer individuellen
Profile und zum Drucker Kalibrieren nötig sind,
stellen wir Ihnen eine Schritt für Schritt Anleitung
zur Verfügung.
Auch die Anwendung der ICC-Profile erklären
wir Ihnen in unseren Downloadpaketen Schritt für Schritt.
CMYK- oder RGB-Profile?Tintenstrahldrucker haben fast immer einen Druckertreiber, der im
RGB-Modus arbeitet, obwohl sie mit
CMYK++ Tinten bestückt werden.
Laserdrucker arbeiten,
wenn sie ein eingebautes RIP haben, oft im
CMYK-Modus sonst im RGB-Modus. Manchmal ist auch beides möglich. Hier hilft oft ein Blick in die Anleitung des Druckers.
Was ist ein RIP? RIP heißt Raster Image Prozessor. Seine Hauptaufgabe
ist es, Schriften und Grafiken, die meist auflösungsunabhängig in
Punkten und Kurvenbeschreibung (Bezierkurven) vorliegen,
in ein Raster umzurechnen.
Nebenbei erledigt ein RIP dasselbe mit Bildern.
Der Farbmodus (
CMYK) ist derselbe wie z.B. im Offsetdruck. Deshalb kann das RIP diesen
auch am besten simulieren. Aus diesen Gründen
benutzen Grafiker oft ein
RIP, um ihre Dokumente auszudrucken bzw. einen Testausdruck (
Proof) zu erstellen,
der möglichst nah am Auflagendruck ist.
Wer ausschließlich Bilder ausdruckt, braucht in der Regel kein RIP. Aber das ist ein Thema für sich ...
Warum sind unsere Profile so preiswert?
Bei allen von uns angebotenen Standardprofilen, die in höchstmöglicher,
professioneller Qualität erstellt werden, ist durch eine Standardisierung
unserer Zeit- und Arbeitsaufwand zu Ihren Gunsten optimiert. Auf Grund unserer
Schritt für Schritt Anleitung sollten von Ihrer Seite
keine Fragen entstehen.
Aber auch
wenn Sie Fragen haben, lassen wir Sie nicht allein - allerdings müssen
wir, wenn es über eine kleine Hilfestellung per E-Mail hinausgeht, den zusätzlichen Aufwand zu angemessenen Preisen berechnen.
Text als » PDF
Weiterführende Informationen zu ICC-Profilen auf Englisch
auf der Seite des (International Color Consortium)
» www.color.org